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Foto by F-Wie-Foto (Daniela Jakob) |
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Wenn Cover eskalieren: Mein Leben als SciFi‑, Western‑, Horror‑ und Fantasy‑Designer …oder warum mein Kopf ein Freizeitpark ist und mein Wohnzimmer ein Museum meiner eigenen Eskapaden Ich bin Mario Heyer auch bekannt als MtP-Art, 51 Jahre alt und lebe mit meiner Frau, meinen beiden Kindern, zwei Katzen und einer englischen Hundedame im idyllischen Schömberg — einem Ort, der so friedlich ist, dass man meinen könnte, ich würde dort meditieren, wandern oder Bonsai züchten. Kurz: Mein Kopf ist jung geblieben. Und neugierig. Und manchmal ein bisschen verrückt. Vom Pixelschubser zum Genre‑Domteur Angefangen hat alles mit harmlosen Pixeln. Ein bisschen Retusche hier, ein bisschen Farbkorrektur da — und plötzlich war ich der Typ, der gefragt wird: Und ich so: „Klar. Gib mir zehn Minuten.“ Heute arbeite ich in meinen vier Lieblingsgenres:
Zwischen Hochspannung und Hochfantasie Tagsüber arbeite ich bei den Stadtwerken Pforzheim als Elektriker im Heizkraftwerk an und mit Hochspannungssystemen sowie im 400 Volt Netz und an unseren Erzeugungsanlagen. Während im Kraftwerk alles nach Regeln läuft, herrscht im Designstudio kreatives Chaos:
Ich liebe diesen Wahnsinn. Von Blitz über Bastei bis Ek2 – mein Verlagsdreieck Seit 2018 arbeite ich für den Blitz Verlag: Cover, Werbeanzeigen, komplette Serienwelten — alles, was nach „Mach es episch!“ schreit. Und dann gibt es die Serien Castor Pollux und Atlantis Legenden — komplette Artworks direkt aus meinem Grafiktablett. Seit 2024: Zuhause bei Ek2 Publishing Seit Anfang 2024 bin ich Teil des Teams von Ek2 Publishing — und ich bin stolz darauf. Historisch korrekte Panzer oder Uniformen zu gestalten ist übrigens eine Kunst für sich. Ein Herzensprojekt: „Die Kunst des Wing Chun“ Ein Projekt, das mir besonders viel bedeutet, ist das Cover zu Mario Lopez’ „Die Kunst des Wing Chun“ (EK2 Publishing). Die Arbeit daran war anders als alles, was ich sonst mache: Autodidakt mit Allzweck‑Werkzeugkoffer Ich habe mir alles selbst beigebracht: Und ja: KI ist ein fester Bestandteil meines Werkzeugkastens. Viermal Vincent – und immer noch stolz wie Bolle Viermal habe ich den Vincent Preis für die beste Horror‑Grafik gewonnen. Das Regal der Eitelkeiten (aber im guten Sinne) In meinem Wohnzimmer steht ein langes Regal, auf dem alle Bücher und Hefte stehen, für die ich die Cover gestaltet habe. Zu meinen persönlichen Highlights gehören:
Beides Projekte, die mich gefordert, begeistert und ein kleines bisschen stolz gemacht haben. Warum ich das alles liebe Weil jedes Cover eine Tür ist. |

Seine Artworks findet man entweder auf seiner Homepage http://www.mtp-art.de
oder auf seinen Facebookseiten
Als Grafiker hat er verschiedene Arbeiten für verschiedene Verlage und das Exodus Magazin erstellt







