Vergehen

Die Zeit in dunklen Schatten
verloren im Sog der Melancholie
Sitzt im Zentrum des Sturms
meine Seele und schreit machtlos
gegen die Gewalten an

Blitze erhellen das Scherbenmeer
aus tausenden zerbrochner Träume
Gleisend hell schmerzt jeder Lichtstrahl
Reißt Wunden, die nie wieder heilen
Geschunden und verlassen, ausgeliefert sein

Nackt und ohne Schutz
schneiden die Scherben in Füße die wegrennen wollen
Reißen Haut und Haare aus
Zerren Muskeln von bleichen Knochen
Die bald zu Staub zerfallen

Ein letztes Aufbäumen, eine letzte Träne
Dann brüllt der Sturm seine Macht hinaus
Zurück bleibt ein einziges Staubkörnchen
Das vielleicht einen neuen Traum enthält
oder den schlimmsten Alptraum

Wer will das schon vorher wissen.......


Text © "MURDOC the PSYCHO"

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